dein Kind in meiner Kindertagespflege

Meine pädagogische Arbeit mit den Kindern kurz und knapp erklärt, oder anders ausgedrückt:

  • Was mache ich mit den Kindern?
  • Was biete ich ihnen?
  • Was dürfen Kinder bei mir und was nicht?
  • Was fordere oder wünsche ich mir von den Kindern und was von den Eltern?

Nachfolgend stelle ich euch auch noch mein ausführliches pädagogisches Konzept zum Download bereit.

 

An dieser Stelle kannst du dir jedoch schon einmal, wenn du möchtest, eine Zusammenfassung durchlesen, in welcher ich dir bereits die wichtigsten Punkte kurz umreißen. Im ausführlichen Konzept selbst werden diese (und einige weitere) dann noch einmal umfassend erklärt und beschrieben. 

Demokratie und Partizipation von Anfang an

Mit freundlicher Unterstützung des Bundesverbandes für Kindertagespflege: https://www.bvktp.de/themen/demokratie-und-partizipation/ 

Raumkonzept

Die Räume der Kindertagespflege sind im ganzen Haus verteilt, sodass sowohl bei gutem Wetter, als auch an Regentagen, oder bei Schnee und Eis immer für ausreichend Abwechslung gesorgt ist.

 

Ihr betretet die Tagespflege über die kindgerechte Garderobe im Erdgeschoss. Hier steht jedem Kind nicht nur ein eigener Dreifachkleiderhaken zur Verfügung, sondern es gibt auch außreichend Stauraum für Wechselsachen, Windeln sowie Kleinigkeiten.

 

Die Räume im Erdgeschoss der Wohnung sind insbesondere für jüngere Tageskinder (0 - 3 Jahre) gestaltet, bieten jedoch allen Altersgruppen Anregungen. Neben Ruhezonen finden sich hier auch zahlreiche Wandspiele, Tische zum Spielen in erhöhter Position und ein kleines Klettergerüst mit Rutsche.

 

Ein weiterer Raum ist bewusst offen gestaltet und dient als Freispielfläche. Zudem wird er als Schlafraum genutzt. Die Betten werden bei Nichtgebrauch in einer Ecke gestapelt um so den größtmöglichen Platz für das Spiel der Kinder bieten zu können.

 

Im Erdgeschoss befindet sich darüber hinaus ein Bad und eine Küche. Der Essbereich bietet ausreichend Sitzplätze für alle Kinder und uns selbst, sodass wir alle zusammen essen können. Hier befindet sich zudem eine Kinderküche.

 

Im abgetrennten Wohnbereich können mit älteren Kindern Brettspiele gespielt oder, mit allen oder auch nur einem, Bücher angesehen und Geschichten vorgelesen werden. Wo im Ruheraum im Obergeschoss Ruhe angesagt ist, darf es im Wohnbereich im Erdgeschoss ruhig turbulent und aktiongeladen zugehen. Darüber hinaus ist hier Platz für ein kurzes Nickerchen außerhalb der Mittagsschlafzeit, was insbesondere von den allerjüngsten häufig sehr gerne genutzt wird.

 

Einer der Gruppenräume im Obergeschoss ist als Aktiv- und Bauzimmer eingerichtet. Hier finden sich neben verschiedensten Konstruktionsmaterialien auch Turngeräte, welche im Rahmen verschiedenster Angebote genutzt werden können. Bei Nichtgebrauch verschwinden die Turngeräte in der Garderobe, um so noch mehr Platz zum Bauen bieten zu können.

 

Der zweite Gruppenraum im Obergeschoss dient als Ruheraum. Er ist als klassischer Snoezelraum gestaltet. Eine große Polsterlandschaft, Lichtspiele, ein Maltisch, verschiedenste Kinderbücher und einige Plüschtiere sorgen für eine entspannte Athmosphäre. Im Ruheraum kann auch geschlafen werden.

 

Im Obergeschoss gibt es darüber hinaus auch nochmal ein weiteres Bad und eine weitere Küche. Da wir in der unteren Küche essen, nutzen wir die obere meist als Kreativraum. Am Esstisch, welcher sich bequem auf Kinderhöhe absenken lässt, kann ungestört und vollkommen sicher, gebastelt, getuscht und gezeichnet werden.

 

Insgesamt stehen den Kindern so im Innenbereich ~ 160 m² zur dauerhaften Verfügung.

 

Hinzu kommt unser Garten mit ~ 400 m² reinem Spielbereich mit Klettergerüsten, Wippe, Rutschen, Sandkasten, Schaukel, Spielhaus und viel freier Fläche zum Toben und Erkunden.

 

Durch einen Klick auf nachfolgenden Button gelangst du in unsere Galerie. In ihr kannst du dir alles was du gerade gelesen hast auch noch einmal ansehen. :-)

 

Kurzkonzeption

Die Betreuung von Kindern in kleiner Gruppe, wie es die Kindertagespflege ermöglicht, sehe ich als einen sehr wichtigen Schritt auf dem Weg vom Elternhaus zur Großgruppe im Kindergarten an. Den Bedürfnissen der Altersgruppe von 0 - 4 Jahren kann in diesem Rahmen besonders gut entsprochen werden, nicht zuletzt da der Kreis der Bezugspersonen in dieser besonders sensiblen Zeit so nur langsam erweitert wird. Die Kinder werden von mir stets gefordert, aber niemals überfordert. Projekte, Angebote, Gruppengröße und Betreuungsräume sind überschaubar und das individuelle Eingehen auf jedes einzelne Kind daher immer gegeben.

 

Selbst die Jüngsten unter uns besitzen bereits eine Vielzahl an Kompetenzen. Durch die abwechslungsreichen Angebote in allen Bildungsbereichen (z.B. in den Bereichen Sprache, Kultur, Natur und Umwelt, aber auch Ethik, Gemeinschaft, Kunst, Bewegung, Hygiene und in so manchen mehr) erweitern die von mir betreuten Kinder diese Kompetenzen ständig und gewinnen neue hinzu, was ihnen so Schritt für Schritt in sämtlichen Lebensbereichen zu mehr Selbstsicherheit verhilft. Zudem unterstütze ich die Kinder durch meine Arbeit, auch über den gesetzlichen Förderauftrag hinaus, darin kreative, kritische, urteils- und demokratiefähige, soziale, tolerante, vor allem jedoch glückliche und selbstbewusste Menschen zu werden.

 

Die Kinder dürfen bei mir mitbestimmen, sowie sich altersentsprechend selbstständig und frei in meinen Räumlichkeiten bewegen. Sie lernen so mit der Zeit nicht nur Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, sondern auch für andere. Sie erleben ihren Tag bei mir in größtmöglicher Freiheit, ohne dabei jedoch auf einen Rahmen von haltgebenden Regeln verzichten zu müssen

 

Ich gehe viel und gerne mit den Kindern raus, ob nur kurz oder zu ausgedehnten Spielplatzbesuchen oder Ausflügen hängt vom Wetter ab. Mir ist es jedoch  sehr wichtig, dass die Kinder sich so viel wie möglich an der frischen Luft aufhalten und sich dort austoben können.


Als naturverbundener Mensch möchte ich auch den Kindern unsere Natur näher bringen. Dies äußerst sich insbesondere in vielen Angeboten mit zum Teil gemeinschaftlich gesammelten Naturmaterialien und Angeboten über unsere heimischen Tiere und Pflanzen, sowie zu Exoten. Gerne baue ich mit den Kindern,  entsprechendes Interesse vorausgesetzt, eigenes Gemüse und Blumen an, welche wir gemeinsam pflegen und sobald sie erntereif sind auch verzehren (natürlich nur die essbaren ;-) ).

 

Neben vielen Pflanzen machen es sich auch noch ein paar Hühner bei uns im Garten gemütlich. Sie sind Teil unseres pädagogischen Konzeptes. Die Kinder lernen durch sie, genau wie durch unsere beiden Hunde und die drei Kater, achtsam mit ihrer Umwelt umzugehen. Tiere sind fühlende Lebewesen, um welche man sich kümmern muss und welche vorsichtig und vernünftig zu behandeln sind. Dafür geben sie einem dann auch eine Menge zurück. Hunde und Katzen sind in der Regel einfach nur da und werden nicht großartig weiter beachtet. Wenn doch, dann gehen wir ruhig mit ihnen um. Wollen die Tiere nicht angefasst werden, dürfen und können diese sich jederzeit, für die Kinder unerreichbar, zurückziehen, was die Kinder, sobald die anfängliche Neugier verflogen ist, problemlos akzeptieren. Die Tiere sind explizit kein Spielzeug und werden von den Kindern auch nicht aktiv oder gar alleine bespielt oder angefasst! Das wollen weder Hund noch Katze und weichen im Zweifel selbstständig aus.
Die Hühner dürfen unter Anleitung gefüttert werden. Zudem dürfen die Kinder am Morgen und am Nachmittag dabei helfen die Eier einzusammeln.


Die Kinder dürfen sich bei mir auch mal schmutzig machen, hinfallen und sich über ihre bisherigen Erfahrungen hinaus an neue Grenzen heranwagen, auch wenn dies mal einen blauen Fleck oder einen Kratzer zur Folge haben sollte. Die Kinder lernen so mit der Zeit gut auf sich Acht zu geben und können ihre Fähigkeiten mit der Zeit sehr gut einschätzen. Dennoch ist es wichtig, dass die Kinder in bequemer und robuster Kleidung in die Kindertagespflege kommen und immer ausreichend Wechselsachen vorhanden sind. Keine Angst, ich passe auf, dass die Kleidung hinterher auch wieder gesäubert werden kann, dennoch bitte ich ausdrücklich darum kein Kind in seiner "Sonntagskleidung" zu bringen und bei der Kleiderauswahl auf entsprechende Bewegungsfreiheit zu achten.


Bei der Kindererziehung ist es mir sehr wichtig Möglichkeiten zum Selbstständigkeitserwerb zu geben wie z.B. sich mit zunehmendem Alter selbst an- und ausziehen können, selbstständig spielen oder sich selbstständig anderweitig beschäftigen, selbstständig essen und trinken, selbstständig aufräumen, selbstständig die Umgebung erkunden und dabei eigene Erfahrungen machen, usw.
Selbstständig bedeutet jedoch in keinem Fall alleine. Ich bin immer in der Nähe und unterstütze und begleite jedes Kind selbstverständlich bei allen Aktivitäten. Die Ruhemöglichkeiten in den verschiedenen Bereichen bieten ausreichend Rückzugsorte um sich jederzeit entspannen, oder auch mal ein kurzes Nickerchen halten, zu können.

 

Neben der Selbstständigkeit wird parallel auch das Gruppengefühl gestärkt und gefestigt, indem wir so viel wie möglich zusammen unternehmen. Niemand ist alleine und jeder bekommt die Hilfe die er braucht. Das schließt sich nicht aus, muss jedoch erst gelernt werden.

 

Um dies zu ermöglichen und den Kindern Halt und einen sicheren Rahmen bieten zu können, gibt es für alle klare Regeln und bei Nichteinhaltung altersgerechte logische Konsequenzen in Bezug auf das eigene Handeln, ohne jedoch zu strafen. Solche Konsequenzen können ganz unterschiedlich ausfallen und richten sich immer nach verschiedenen Gesichtspunkten, sodass ich an dieser Stelle kein Beispiel nenne. Gerne können wir dieses Thema jedoch bei einem persönlichen Gespräch genauer beleuchten.


Spielzeug und "Zeug zum Spielen" ist ein weiterer wichtiger Punkt meiner Arbeit.
Der Einzelhandel bietet eine unglaubliche Vielfalt an verschiedensten Spielmaterialien, sodass es ebenso schnell auch zu viel werden kann und die Kinder überfordert werden. Ich biete den Kindern eine große Auswahl an verschiedensten Spielmaterialien, jedoch steht nicht immer alles zur Verfügung und nicht alles wurde fertig gekauft.
So manches Spielzeug wurde von mir selbst gebastelt. So geschieht es oft, dass z.B. mit Wattebällchen nicht nur gebastelt wird, man kann sie auch mit einem Strohalm durch die Gegend pusten, sie mit einer Zange, den Fingern oder Kellen in verschiedene Behältnisse füllen, sie sortieren, sie zählen und noch so manches mehr mit ihnen anstellen. Dieses Beispiel lässt sich auf sehr viele Dinge übertragen.


Sprache und Spracherwerb sind weitere äußerst wichtige Punkte, denn ohne Sprache fällt ein Zurechtfinden in unserer heutigen schnellen und lauten Zeit in der Regel äußerst schwer. Ich rede daher viel mit den Kindern und verzichte dabei ganz bewusst auf den Einsatz typischer Babysprache, sondern spreche mit den Kindern ganz normal, jedoch in einfachen Sätzen.
Neben deutschsprachigen Kinderliedern werde ich darüber hinaus mit den Kindern auch englischsprachige Kinderlieder singen und englischsprachige Reime und Fingerspiele "behandeln". Hierbei geht es für die Kinder nicht darum Vokabeln zu lernen, wobei dies oft ganz nebenbei geschieht, da Kinder in diesem Alter so schnell neue Wörter lernen wie zu keiner anderen Zeit mehr, sondern darum ein erstes Gefühl für die Phonetik (also ein Gefühl dafür wie sich die sprachlichen Laute in dieser Sprache anhören und wie diese selbst gebildet werden können) zu entwickeln.

Zwischen dem 7. Lebensmonat und dem 7. Lebensjahr lernen Kinder sich richtig auszudrücken, für die Phonetik werden die Weichen zwischen dem 3. und dem 5. Lebensjahr gestellt. Danach ist das Erlernen einer akzentfreien Zweitsprache kaum mehr möglich. Bei im wesentlichen Kindern im Alter von 0-3 Jahren sind wir also sehr früh dabei, man kann jedoch nicht früh genug anfangen Interesse zu wecken und Erfahrungen zu bieten, an welche später weiter angeknüpft werden kann. Durch die scharfe Abgrenzung (Deutsch im Alltag und Englisch während bestimmter Angebote, bzw. als Begleitung während klar abgegrenzter Tätigkeiten) werden die Kinder auch nicht beim Lernen ihrer Muttersprache (bzw. der deutschen Sprache) verwirrt.

Noch einmal zur Erinnerung: Die Kinder bekommen bei mir keinen Englischunterricht und wir sprechen mit den Kindern im Alltag ausschließlich deutsch, die englische Sprache wird sich jedoch immer wieder in unseren Aktivitäten einfinden und so von den Kindern ganz nebenbei, sowie nach ihren eigenen Interessen, (in kleinem Rahmen) gelernt werden.

 

 

Ich koche selbst!

Das Mittagessen wird von mir hierzu meist in Teilen aus Convenience-Produkten zusammengestellt und um frische Komponenten ergänzt. Das ist nicht nur zeitsparend sondern auch äußerst nährstoffschonend, sodass die Speisen jederzeit frisch, knackig, gesund, mit einer vernünftigen Temperatur und pünktlich auf den Tisch kommen können, ohne dabei die Aufsicht der Kinder vernachlässigen zu müssen oder in Zeitdruck zu geraten. Dabei kommt natürlich nicht immer alles aus der Tiefkühlung, sondern einfache und schnelle Gerichte wie z.B. klassische Soßen, Pfannkuchen, Milchreis, oder Dinge welche sich sehr gut bereits morgens vorbereiten lassen (z.B. Kartoffeln vorkochen für Bratkartoffeln), werden von mir vollständig aus frischen Produkten selbst zubereitet.

Bei Frühstück und Vesper erleben alle Kinder den Prozess der Zubereitung (Brote schmieren, Brei zubereiten, Obst und Gemüse zerkleinern, usw.) aktiv mit und dürfen,  je nach Alter und Können, gerne mithelfen.


Kein Konzept ohne die Punkte Sicherheit und Hygiene. Obwohl ich diese Dinge als selbstverständlich erachte möchte ich sie an dieser Stelle dennoch knapp aufführen, denn ich weis, dass es leider nicht überall so ist. Sicherheit und Hygiene sind für mich jedoch wesentliche Merkmale einer guten Kinderbetreuung. Das gesamte Haus ist daher kindersicher eingerichtet.

So sind z.B. die Steckdosen, Schubladen und spitze Ecken von Möbeln mit einem Schutz versehen und Regale, Schränke und Kommoden an die Wand geschraubt. Die beiden Wickelplätze haben eine 20 cm hohe Aufkantung und ältere Kinder werden grundsätzlich im Stehen bzw. auf dem Boden gewickelt. Rauchmelder, Feuerlöscher, Erste-Hilfe-Kästen mit speziellem Verbandmaterial für Kinder, sowie eine kleine Tasche für unterwegs sind ebenso selbstverständlich vorhanden wie die sichere Verwahrung von Putzmitteln, Medikamenten, Messern und Co..
Sollte doch einmal etwas passieren sind Notfallrufnummern griffbereit. Ich frische meine Kenntnisse in der Ersten Hilfe zudem spätestens alle 2 Jahre auf und konzentriere mich dabei insbesondere auf Notfälle bei Kindern.


Doch nun genug der Theorie, außer du möchtest dir mein ausführliches Konzept auch noch durchlesen. In ihm gehe ich auf alle bereits angesprochenen Themen, sowie auch noch auf einige weitere, noch einmal deutlich ausführlicher ein. Du kannst es dir wenn du möchtest herunterladen oder ausdrucken, um es so eventuell später zu lesen. Nun empfehle ich dir jedoch erst einmal einen Blick in meine Galerie zu werfen. In ihr findest du nicht nur Bilder meiner Räumlichkeiten, sondern auch welche von unseren typischen Ausflugszielen, sowie von meinen Tieren.

ausführliches Konzept

Das ausführliche Konzept wird gerade von mir überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht.

 

In diesem PDF-Dokument findest du meine ausführliche Gruppenkonzeption. In ihr stelle ich dir nicht nur meine pädagogische Arbeit im Detail vor, sondern erkläre z.B. auch ausführlich, wie die Verpflegung realisiert wird, welchen Erziehungsstil ich vertrete, unter welchen Gesichtspunkten ich das bereitgestellte Spielzeug ausgewählt habe und noch so manches mehr.